In diesen Arbeiten untersucht C.D. den metamorphotischen Prozess der Selbstzerstörung, in dem sich Kunst auflöst, um Kunst hervorzubringen. Der Moment, in dem eine Ordnung sich kristallisiert, ist zugleich jener, in dem ein noch höheres Maß an Unordnung anschaulich wird, wodurch der Bildfindungsprozess als ein niemals abgeschlossenes Unterfangen erfahrbar wird. Zudem geht er beständig mit „Verlusten“ einher, weil jedes Greifen nach einer Form zugleich das Loslassen der vorangegangenen verlangt. Die Collage steht sinnbildlich für ein Verfahren, bei dem ein ursprünglich abgeschlossener Zustand in einen fremden Kontext überführt wird. C.D. strebt dabei nicht nach einer Symbiose oder Harmonie der Formen und Bedeutungsinhalte, sondern danach, das Rohe und Unvorhergesehene in seiner Potentialität sichtbar zu machen.




































