Der Reiz des digitalen Arbeitens liegt für C.D. in seiner Barrierefreiheit.
Das Fehlen eines materiellen Widerstandes, wie es bei klassischen Malmedien der Fall ist, wird dabei zur interessanten Herausforderung, wenn am Display gearbeitet wird. Es gilt die schiere Unbegrenztheit an Möglichkeiten zu bewältigen. C.D. begegnet dieser Aufgabe, indem sie bewusst einfache Sujets wählt, die beinahe naiv wirken. Gerade beim Arbeiten mit Pixeln auf einem gegenstandslosen Untergrund, entsteht somit ein Oevre, das sich inhaltlich gewissermaßen als konkreter zeigt, als die “realen” Werke der Künstlerin.
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In diesem Rahmen beschäftigt sich C.D. mit der Frage, was “digitale Kunst” überhaupt bedeutet – im stetigen Bewusstsein darüber, eine Herangehensweise wie jene, die beim Malen oder Zeichnen “funktioniert”, nicht automatisch auf die Android Paintings übertragen zu können. Aus Sicht der Künstlerin sollten digitale Werke jedenfalls nicht vorgeben, etwas zu sein, was sie nicht sind.
Die “Narrenfreiheit”, welche C.D. dabei erlebt, ein Medium zu benutzen, das in der “Kunstwelt” nicht denselben Status besitzt wie die Techniken traditioneller bildender Kunst, empfindet die Künstlerin als erfrischenden Weg, Entdeckungen zu machen, die auf konventionellem Weg nicht möglich gewesen wären. Dementsprechend betrachtet sie mittlerweile auch die so entstandenen Android Paintings als eigenständige Werke.




































