Ein Flusslauf, der durch die Landschaft mäandert, passt dabei ständig seine Form und Richtung an – genauso entwickelt sich die Malerei durch das Malen selbst.
Kunst ist im Verständnis von vielen Menschen ein Speicher von Bedeutung. Genau diesen Speicher, den C.D. als etwas betrachtet, das ihr kulturell vererbt wurde, versucht die Künstlerin im Prozess des Malens immer wieder zu entleeren. Anstatt nach dem Ausschau zu  halten, was „bleibt“, „wirkt“ oder „funktioniert“, wendet sie sich in ihrer Malerei bewusst dem Flüchtigen, dem Unfertigen zu. 

down to the wire, 2026